Tag Heuer Uhr – Tag Heuer kaufen

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Tag Heuer Uhr

Wie die Monaco oder die Aquaracer sind auch die gebrauchten TAG Heuer-Uhren eng mit dem Rennsport und dem Segelsport verbunden. Seit seiner Gründung vor fast 160 Jahren gilt TAG Heuer (bis 1985 einfach Heuer genannt) als das sportlichste Uhrenunternehmen der Welt. Um dieses Kunststück zu vollbringen, haben TAG Heuer-Uhren die Grenzen der Uhrmacherkunst erweitert. Wie die TAG Heuer Monaco oder die Formel-1-Uhren sind die Zeitmesser des Schweizer Herstellers seit jeher mit Motorsport und Leistung verbunden. Aber auch mit anderen Modellen, wie der TAG Heuer Aquaracer, will sich das Schweizer Unternehmen in der Welt des Wassersports profilieren. Dank der erfolgreichen Partnerschaften, insbesondere mit dem Formel-1-Team McLaren, und der Teilnahme an zahlreichen großen Sportereignissen (Olympische Spiele, America's Cup usw.) können die modernen TAG Heuer-Uhren das Erbe der Marke fortführen. All diese Elemente machen diese Uhren zu perfekten Begleitern für Amateur- und Profisportler.

TAG Heuer-Uhren

Wie bei Breitling begann auch die Geschichte der TAG Heuer-Uhren in Saint-Imier in der Schweiz. Um 1860 gründete Edouard Heuer seine eigene Uhrenmanufaktur und stellte sich einer großen Herausforderung: Er sollte eine Uhr erfinden, die keinen Schlüssel zum Aufziehen benötigt. Er brauchte weniger als ein Jahrzehnt, um sein Ziel zu erreichen und die Welt der Uhrmacherei mit seiner Selbstaufzugskrone zum ersten Mal zu revolutionieren. Nach dem Erfolg seiner Modelle auf der Weltausstellung in Wien wurde Edouard Heuer 1880 zum ersten Serienhersteller von Chronographen. Von diesem Zeitpunkt an häufen sich die Innovationen und Patente, wie der neue Chronographenmechanismus im Jahr 1882, das Schwungrad im Jahr 1887 und das erste wasserdichte Gehäuse im Jahr 1895. Dank dieser kleinen Geniestreiche wurden die TAG Heuer-Uhren (damals einfach Heuer genannt) seit Ende des 19. Jahrhunderts für ihr technisches Know-how gerühmt.

Es ist nicht verwunderlich, dass sie zu dieser Zeit auch in der Welt des Sports auftauchten. Das Familienunternehmen nahm Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Wendung, als die beiden Söhne von Edouard Heuer seine Nachfolge antraten. Um mit dem Präzisionswettlauf in der Uhrenindustrie Schritt zu halten, beschlossen sie, einen Zähler zu entwickeln, der mindestens fünfmal genauer sein sollte als alle anderen damals existierenden. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und führte zur Entwicklung der ersten vier emblematischen Modelle: dem Semicrosplit, dem Semikrograph, dem Mikrograph und dem Microsplit. Diese Modelle, die ersten mechanischen Zähler mit einer Genauigkeit von 1/50 und 1/100 Sekunden, begleiteten die Entwicklung des modernen Sports. Als Beweis wurden diese TAG Heuer-Uhren als Chronometer bei den Olympischen Spielen in Antwerpen, Paris und Amsterdam eingesetzt. Von da an konnte die große Geschichte zwischen TAG Heuer und der Welt des Sports richtig beginnen.

TAG Heuer Uhren kaufen

Ab den 1930er Jahren wurden die TAG Heuer-Uhren systematisch mit sportlichen Wettkämpfen in Verbindung gebracht, bei denen Schnelligkeit und Präzision gefragt waren. Das Familienunternehmen wurde zum Zeitnehmer für den alpinen Skisport, Pferderennen, Schwimmen und sogar Segeln. Die folgenden Jahrzehnte waren geprägt von neuen Erfindungen und Errungenschaften aller Art: die Kreation eines Modells mit zwei Zeitzonen im Jahr 1955, der Einsatz eines Heuer-Zählers bei der ersten amerikanischen bemannten Weltraummission 1962, die Erfindung der TAG Heuer Carrera-Uhr 1964 und die Partnerschaft mit dem Gewinner des America's Cup 1967. Anfang der 1980er Jahre wurde die Serie 2000 eingeführt, eine Kollektion, die die Philosophie der Marke für die kommenden Jahre perfekt symbolisieren sollte. Die mit der Botschaft “Don't crack under pressure” illustrierte Serie besticht durch ihre Wasserdichtigkeit bis 200 Meter, ihre einseitig drehbare Lünette sowie ihre Leuchtzeiger und -indizes.

Die Schweizer Manufaktur nutzte dann die Gelegenheit, sich am Katamaran-Rennsport zu beteiligen und später in der Formel 1 eine Partnerschaft mit McLaren einzugehen. Das Jahr 1985 markierte einen neuen Wendepunkt für das Familienunternehmen, als es von der TAG-Gruppe übernommen wurde. Die Schweizer Uhrenmanufaktur, die nun TAG Heuer heißt, setzte ihre Verbindungen zur Welt des Sports fort: Zeitnehmer des alpinen Skiweltcups 1989, Sieg in der Formel-1-Weltmeisterschaft 1992 mit McLaren, Teilnahme am Louis Vuitton Cup 1995 usw. Im Jahr 1999 wurde die Fabrik von der Luxusgruppe LVMH gekauft. Obwohl sie nicht mehr zum TAG-Konzern gehört, behält sie den Namen TAG Heuer. Diese neue Akquisition war für das Unternehmen die Gelegenheit, mehrere Konzeptuhren zu entwickeln, wie die Monaco V4, die Micrograph F1 und die Monaco Sixty Nine. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts gelten die Uhren von TAG Heuer als eine der besten Prestige-Sportuhren der Welt. Mit ihrer Partnerschaft mit dem McLaren-Team, der präzisesten Messung in der Geschichte des Sports (2/10.000 Sekunden beim Race of Champion) und ihren zahlreichen renommierten Botschaftern (Cristiano Ronaldo, Maria Sharapova usw.) ist die Manufaktur mehr denn je die sportlichste der zeitgenössischen Uhrmacherei.

Im Jahr 1969 wurde eine neue Kollektion lanciert: die TAG Heuer Monaco Uhren. Schon bei seiner Markteinführung sorgte es mit seinen verschiedenen innovativen Technologien für Aufsehen. Sie führte das erste wasserdichte quadratische Gehäuse ein. Außerdem hat er ein eckiges, gebläutes Design, während runde und vergoldete Modelle im Trend liegen. Schließlich war diese Serie der erste mechanische Chronograph, der mit dem berühmten Chronomatic-Kaliber 11 ausgestattet war, einem Uhrwerk, das in Zusammenarbeit mit mehreren renommierten Uhrenherstellern (Breitling, Dubois-Depraz und Hamilton-Buren) entwickelt wurde. Mit ihrer extrem hohen Präzision und ihrem untypischen Design fanden die TAG Heuer Monaco-Uhren schnell ihr Publikum, insbesondere Steve McQueen. Der amerikanische Schauspieler trug sie für den Film Le Mans an seinem Handgelenk und trug zum Erfolg des Modells bei. Der Dolmetscher des Rennfahrers Michael Delaney wurde so, fast ungewollt, zum Botschafter der Marke und spielte eine Rolle in der Liebesbeziehung, die zwischen Heuer und der Welt des Automobils entstehen sollte.

Trotz dieses Erfolgs wurde die TAG Heuer Monaco fast 30 Jahre lang nicht mehr hergestellt. Erst 1999, 2002 und vor allem 2009, zum 40-jährigen Jubiläum des Modells, stieg der Monaco wieder aus der Asche auf. Seitdem haben der Motorsport und diese Uhr nie aufgehört, sich zu kreuzen. Obwohl einige der aktuellen Modelle ein 40,5-mm-Gehäuse haben, haben die meisten gebrauchten TAG Heuer Monaco-Uhren ein 39-mm-Gehäuse. Heute sind vor allem die beiden 2009 lancierten Modelle Kaliber 11 und Kaliber 12 auf dem Markt vertreten, aber auch die TAG Heuer Monaco Calibre 6 und Twenty-Four Calibre 36 haben sich gut entwickelt.

TAG Heuer Carrera Uhren

Wie die Monaco sind auch die TAG Heuer Carrera Uhren eng mit der Welt des Automobils verbunden. Die Kollektion wurde 1963 als Hommage an die Carrera Panamericana entworfen, das Autorennen, das von vielen als das gefährlichste der Welt angesehen wird. Im Sinne dieses Wettbewerbs ist der Schweizer Hersteller das Risiko eingegangen, diese Uhr zu kreieren. Mit dem Angebot eines Chronographen, der speziell für Berufskraftfahrer entwickelt wurde, hat sie die traditionellen Regeln des Sektors durchbrochen. Gleichzeitig ist die TAG Heuer Carrera-Uhr sowohl für sportliche Fahrer als auch für alltägliche Träger konzipiert. Diese Sportuhrenkollektion ist all jenen gewidmet, die sich trauen, Risiken einzugehen, und die die Gefahr nicht scheuen.

Sie zeichnet sich durch ihr leichteres und eleganteres Design aus. Aus technischer Sicht bietet sie dank ihres großen Zifferblatts und der nachleuchtenden Indexe und Zeiger eine hervorragende Ablesbarkeit. Die seit 2010 für Damen und Herren erhältliche Kollektion verfügt über mehrere hochpräzise Mechanismen wie das Kaliber 17 und das Kaliber 360. Am beliebtesten ist jedoch das Modell mit dem Kaliber 1887, einem Werk, das anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Manufaktur im eigenen Haus gefertigt wurde. Neben der Carrera setzte das Schweizer Unternehmen seine Geschichte mit dem Motorsport fort und lancierte 2007 die noch durchsetzungsfähigere Uhr TAG Heuer Grand Carrera.

TAG Heuer Aquaracer Uhr

Die TAG Heuer Aquaracer-Uhr ist für den Wassersport das, was die Monaco für den Motorsport ist: ein Must-Have. Die 1982 als Serie 2000 erfundene Kollektion gehört zu den Bestsellern der Schweizer Marke. Bei ihrer Lancierung zeichnete sich diese Serie vor allem durch ihre Wasserdichtigkeit bis 200 Meter, ihre einseitig drehbare Lünette und ihre verschraubte Krone aus. Seitdem wurde die TAG Heuer Aquaracer Uhr umfassend überarbeitet und ist nach wie vor eine der besten Taucheruhren der Welt. Zu diesem Zweck wird jedes hergestellte Modell einer Reihe von 160 Tests unterzogen. Diese bis 200-500 Meter wasserdichte Kollektion ist dank ihres doppelten Sicherheitsverschlusses, ihrer Leuchtmarkierungen und ihrer einseitig drehbaren Lünette stets ultrapräzise und zuverlässig. TAG Heuer Aquaracer-Uhren gibt es derzeit in fast 20 verschiedenen Modellen, darunter auch einige für Frauen. Sie haben einen Gehäusedurchmesser von 40,5 mm, obwohl einige Damenmodelle 28, 32 oder 35 mm messen. Zu den verfügbaren Uhrwerken gehören vor allem das Kaliber 5, das Kaliber 7 und das Kaliber 16, während die Gehäuse aus Keramik, Stahl und Titan erhältlich sind.

TAG Heuer Formula 1 Uhr

Die TAG Heuer-Formel-1-Uhr wurde 1986 eingeführt. Bald wurde er von Spitzenfahrern wie Ayrton Senna und Alain Prost getragen. Während sie in den ersten Jahren nur von Berufsfahrern getragen wurde, entwickelte sich die Uhr in den folgenden Jahren zu einem lässigen Modell. So wurde er zum ultimativen Begleiter für alle, die mit 100 km/h leben. TAG Heuer Formula 1 Uhren werden nicht nur unter extremen Bedingungen getestet, sondern weisen auch alle Merkmale einer Sportuhr auf. Dazu gehören die verschraubte Hochleistungskrone, das Saphirglas, die einseitig drehbare Titanlünette, die Leuchtmarkierungen und das Armband mit doppeltem Sicherheitssystem. TAG Heuer Formula 1 Uhren werden hauptsächlich mit einem Gehäusedurchmesser von 41 mm und 43 mm angeboten. Die Damenmodelle werden in der Regel mit einem 32- oder 37-mm-Gehäuse angeboten. Während die Form der Uhr nur zwei Möglichkeiten zulässt (rund und achteckig), bietet das Zifferblatt eine große Auswahl an Materialien und Farben: weiß, schwarz, blau oder mit Diamanten. Diese ausschließlich aus Titan oder Stahl gefertigte Kollektion bietet alles, was das Herz von Nervenkitzel-Fans höher schlagen lässt.

TAG Heuer Link Uhr

Die TAG Heuer Link Uhrenkollektion ist zweifellos die am wenigsten sportliche Kollektion des Unternehmens und richtet sich sowohl an Männer als auch an Frauen. Es zeichnet sich jedoch durch weitere Vorteile aus. Diese äußerst raffinierte und funktionelle Serie hat einen avantgardistischen Stil und ist ein Maßstab für Eleganz. Ausgestattet mit dem bequemsten Armband, das das Schweizer Unternehmen je erfunden hat, bietet die TAG Heuer Link Uhr ein perfektes Gleichgewicht zwischen einzigartigem Design und unvergleichlichem Komfort. Diese Kollektion ist dank der S-förmigen Glieder nicht nur bequem zu tragen, sondern auch funktionell und diskret. Die TAG Heuer Link-Uhren bieten ihren Besitzern jedoch ein wenig Sportlichkeit. Sie sind bis 100-200 Meter wasserdicht, haben ein robustes Keramik- oder Stahlgehäuse und enthalten ein hochwertiges mechanisches oder Quarzwerk. Was die Größe betrifft, so sind die Damenmodelle mit einem 32-mm-Gehäuse ausgestattet, während die Herrenmodelle ein 40- oder 41-mm-Gehäuse haben.

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Sie verkaufen eine Tag Heuer Uhr, die Sie schon lange nicht mehr getragen haben? Die Uhrenwechselstube bietet viele Luxusmarkenuhren an. Vielleicht denken Sie auch daran, sich von einer Tag Heuer-Uhr zu trennen.

Der Vintage-Markt ist sehr beliebt. Kleidung, Schmuck und auch Uhren werden viel gehandelt. In dieser Zeit ist es ganz normal, gebrauchte Waren zu verkaufen und zu kaufen. Auch die Nachfrage nach alten Tag Heuer-Uhren und anderen Luxusuhrenmarken, die oft Schweizer Qualität haben, steigt. Aufgrund der interessanten Uhrengeschichte der Marke Tag Heuer, können Sie auf dieser Seite einen chronologischen Überblick lesen. Wie die beliebten Tag Heuer Monaco und Carrera entstanden sind und natürlich die Erfindung des ersten automatischen Chronographen, des Kalibers 11.

Die Gründung von Heuer
Edouard Heuer gründete Heuer 1860 in der Schweizer Stadt Saint Imier. Die Heuer-Manufaktur erwarb sich schnell einen Ruf für präzise Zeitmesser und hochwertige Handwerkskunst. 1869 erhielt Heuer ein Patent für einen Aufzugsmechanismus für Taschenuhren und 1882 patentierte er das erste Chronographenwerk. 1887 patentierte Heuer eine spezielle Kippkupplung für den Antrieb eines Chronographen. Diese Technik wird auch heute noch in vielen Uhren verwendet.

Im Jahr 1882 trat Edouards Sohn Jules-Edouard in das Unternehmen ein. Sein Vater starb nur fünf Jahre später, im Jahr 1882. 1911 erhielt Heuer das Patent für seine erste Tischuhr mit Chronographenfunktion: die “Time of Trip”. Neben der normalen Uhrzeit konnte die Dauer einer Reise auch mit einem zweiten kleinen Zifferblatt gemessen werden, auf dem ein Stunden- und ein Minutenzeiger die Dauer der Reise anzeigten. Diese erste Heuer-Armaturenbrettuhr markiert den Beginn einer langen Beziehung zwischen Heuer und der Automobil- und Luftfahrtindustrie.

Heuer revolutioniert die Präzision
1916 kam der Heuer Mikrograph auf den Markt, ein auf die 1/100stel Sekunde genaues Chronometer. Eine Abwandlung davon war die Mikrosplit, eine Stoppuhr mit einer Genauigkeit von 1/100 Sekunde, aber mit Sekundenbruchteil-Funktion. Diese neuen Stoppuhren revolutionierten die Genauigkeit. Es war daher nur logisch, dass die Heuer-Split-Sekunden-Chronographen zu den offiziellen Chronometern der Olympischen Spiele 1920 in Antwerpen, 1924 in Paris und 1928 in Amsterdam ernannt wurden.

Seit der Einführung der “Time of Trip”-Uhr für das Armaturenbrett hat sich Heuer stark auf die Entwicklung von Instrumenten für die Automobil- und Luftfahrtindustrie konzentriert. 1933 kam die Heuer Autavia auf den Markt, ein Armaturenbrett-Chronometer, der in Rennwagen und Flugzeugen eingesetzt werden konnte. Der Name Autavia setzt sich aus den Begriffen “Auto” und “Luftfahrt” zusammen. Die Autavia wurde häufig in Kombination mit der Hervue verwendet, einer Armaturenbrettuhr mit einer Gangreserve von 8 Tagen.

Neben diesen Instrumenten stellte Heuer auch Armbanduhren mit verschiedenen Komplikationen her. Während des Zweiten Weltkriegs produzierte Heuer Fliegeruhren mit Chronograph für die deutsche Luftwaffe. Von da an begann Heuer, auch Armbanduhren für den Normalverbraucher zu produzieren. So wurden beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Luxus-Sportartikelhändler Abercrombie & Fitch mehrere Uhren entwickelt, die beispielsweise die Gezeiten anzeigen.

Jack Heuer übernimmt das Unternehmen
Eine der wichtigsten Personen in der modernen Geschichte von Heuer ist Jack Heuer, der Urenkel des ursprünglichen Gründers. Er trat 1958 in das Familienunternehmen ein. Heuer führte Marktforschungen durch und entdeckte, dass der US-Markt groß und bis dahin unzureichend bedient war. Deshalb wurde Jack Heuer nach Amerika geschickt, um in New York ein Verkaufsbüro einzurichten.

1962 erhielt er von seinem Vater ein Telegramm, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass sein Onkel das Unternehmen verkaufen wollte. Jack Heuer beschloss, selbst einen Teil der Aktien seines Onkels zu kaufen. Zusammen mit den Anteilen seines Vaters war er nun, im Alter von 28 Jahren, plötzlich der CEO von Heuer.

Die Heuer Autavia umgewandelt in eine Chronographenuhr
Im Jahr 1958 nahm Jack Heuer an einer Autorallye teil. Beim Ablesen der Stoppuhr auf dem Armaturenbrett des Autavia unterlief ihm ein einminütiger Fehler, und sie wurden Dritte statt Erste. Er kam zu dem Schluss, dass die Ablesbarkeit des Autavia in einem fahrenden Rallyefahrzeug unzureichend ist. Zurück in der Fabrik entwickelte er einen neuen Armaturenbrett-Chronometer. Sie hatte einen großen zentralen Minutenzeiger und die verstrichenen Stunden wurden unten auf dem Zifferblatt digital angezeigt. Dieser neue Armaturenbrett-Chronometer wurde auf den Namen Heuer Monte Carlo getauft und wurde bald zu einem Muss für Rallyefahrer in aller Welt.

Der Name “Autavia” wurde somit zu einem weiteren Modell. Heuer hatte zuvor noch nie einen Chronographen mit drehbarer Lünette hergestellt. Jack Heuer und sein Team entwarfen einen Chronographen mit drehbarer Lünette. Für die Autavia gab es mehrere Versionen der Drehlünette. Es gab eine Minutenversion, um die verstrichenen Minuten zu verfolgen, und eine Stundenversion, damit eine zweite Zeitzone eingestellt werden konnte. Diese neuen Funktionen machten die Heuer Autavia schnell zu einem großen Erfolg.

Markteinführung der Heuer Carrera
Aufgrund des Erfolgs der Heuer Autavia beschloss Jack Heuer, die Heuer-Kollektion um eine zweite Chronographenuhr zu erweitern. Den Namen “Carrera” hatte Jack Heuer bereits im Frühjahr 1962 in Anlehnung an die Autorallye “Carrera Panamericana” erfunden. Die Entwicklung der Heuer Carrera begann im Herbst 1962. Dieses Modell verfügte über einen Chronographen mit einem Stundenzeiger auf 12 Uhr und einem leicht ablesbaren Zifferblatt.

Projekt 99 Chronograph Kaliber 11

Heuer entwickelt zusammen mit Breitling einen Chronographen mit Automatikaufzug.
In den 1960er Jahren wurden Uhren mit Automatikaufzug immer beliebter. In der Folge entbrannte ein Kampf darum, wer als Erster eine automatische Chronographenuhr auf den Markt bringen konnte. Allerdings wären die Kosten für die Entwicklung einer solchen Uhr für Heuer allein zu hoch. Jack Heuer wandte sich daher an Breitling, und die beiden Marken beschlossen, gemeinsam eine solche Uhr zu entwickeln. Neben Heuer und Breitling arbeiteten auch Buren und Dubois-Depraz an diesem Projekt, das den Codenamen “Projekt 99” trug. Neben dieser Arbeitsgemeinschaft versuchten auch Zenith und Seiko, eine solche Uhr zu entwickeln.

Die Arbeiten an diesem Projekt wurden zwei Jahre lang unter strengster Geheimhaltung durchgeführt. Sie verwendeten ein flaches Mikrorotorenwerk von Buren, in das ein separates Chronographenmodul von Dubois Depraz eingebaut war. Die Krone befand sich auf der linken Seite des Gehäuses, um anzuzeigen, dass sie nur für die Zeitmessung und nicht zum Aufziehen der Uhr benötigt wurde.

Die Erste wurde von Zenith im Januar 1969 angekündigt, aber einige Monate später präsentierten Heuer und Breitling auf der Baselworld die Chronomatic. Sie konnten jedoch bereits Hunderte von Exemplaren sowie die zur Herstellung dieser Uhren verwendeten Maschinen zeigen. Zenith konnte auf der Baselworld nur einige Prototypen zeigen. So waren Heuer und Breitling die ersten, die einen automatischen Chronographen auf den Markt brachten.

Heuer entwickelt die Heuer Monaco
Das neue automatische Chronographenwerk wurde in der Autavia und der Carrera verwendet. Im gleichen Zeitraum führte der Gepäcklieferant Pequirez einen neuen Koffer ein, einen wasserdichten quadratischen Koffer, den er gerade entwickelt hatte. Heuer erhielt die Exklusivität für dieses neue Gehäuse, und das Modell wurde als Heuer Monaco eingeführt. Obwohl die Popularität dieses quadratischen Chronographen anfangs nicht sehr groß war, wurde dieses Modell von Steve McQueen im Film “Le Mans” getragen. Weil der berühmte Steve McQueen die Heuer Monaco trug, wurde sie schnell zu einer der bekanntesten Sportuhren aller Zeiten.

Heuer wird zu Tag Heuer
Im Jahr 1982 geriet Heuer in finanzielle Schwierigkeiten. Der Hauptgrund war die Quarzkrise, die durch die Überschwemmung des Marktes mit Quarzuhren von Seiko verursacht wurde und die Nachfrage nach mechanischen Uhren sinken ließ. Als ein großer Auftrag über Chronometer für einen chinesischen Kunden aus verschiedenen Gründen scheiterte, wurde es zu viel. Jack Heuer musste seine Aktien an die Bank abtreten, und Heuer wurde von der TAG Group SA übernommen. Die nächsten zwanzig Jahre verbrachte Jack Heuer in einer wichtigen Position in einem japanischen Unternehmen, das LCD-Bildschirme herstellte und für den europäischen Markt zuständig war.

Unmittelbar nach der Übernahme wurde Heuer in TAG Heuer umbenannt. Der TAG-Konzern investiert stark in das Marketing und positioniert die TAG Heuer-Uhren noch stärker als Sportuhren. Im Jahr 1999 wurde TAG Heuer von der LVMH-Gruppe übernommen. Jean-Christophe Babin wurde zum neuen CEO gewählt. Er kam in Kontakt mit Jack Heuer und die beiden verstanden sich so gut, dass Jack Heuer zum Ehrendirektor von TAG Heuer ernannt wurde. In dieser Position spielte er eine entscheidende Rolle bei der Wiedereinführung des Carrera und des Monaco. Schließlich verließ Jack Heuer TAG Heuer einen Tag vor seinem 81. Geburtstag.

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